Die Produkt-Haftpflichtversicherung bietet produzierenden Firmen Schutz vor finanziellem Schaden, der aus Schadenersatzansprüchen Dritter aus dem Produkthaftungsgesetz entstehen kann. Dieses verpflichtet den Hersteller eines Produkts zu Schadenersatz, wenn jemand durch den Fehler seines Produkts einen Schaden erleidet.

Und das kann teuer werden: Bei Sach- und Vermögensschäden haften Unternehmen in unbegrenzter Höhe, bei Personenschäden bis zur Höhe von 100 Millionen Euro, hinzu können noch Schmerzensgelder kommen. Zusätzliche Haftungsprobleme können entstehen, wenn Unternehmen auch Waren ins außereuropäische Ausland liefern.

Die im Rahmen einer Betriebs- bzw. Büro-Haftpflichtversicherung abgeschlossene konventionelle Produkt-Haftpflichtversicherung deckt nur Personen- und Sachschäden ab. Die eigenständige Produkt-Haftpflichtversicherung bietet insbesondere Herstellern von Roh- und Zwischenprodukten darüber hinaus Schutz vor finanziellem Schaden, der aus Schadenersatzansprüchen von Abnehmern oder Endverbrauchern aus dem Produkthaftungsgesetz entstehen kann.

Versicherbar sind aus dem Fehlen zugesicherter Produkteigenschaften und Falschlieferungen entstehende Schäden sowie Schäden, die aufgrund von Mängeln eines Roh- und Zwischenprodukts oder gelieferter Maschinenteile beim Weiterverarbeiter entstehen.

Die Regeldeckungssummen werden üblicherweise maximal zweimal für alle Schadenereignisse pro Jahr gezahlt.

Sollten Sie Fragen zu diesem Produkt haben, können Sie uns hier erreichen: